Chronik

Freiwillige Feuerwehr Rödham

Im Jahre 1937 baute der damalige Löschzug Rödham auf dem Grundstück der Familie Streif ( Barth) ein Feuerwehrhaus. Die damalige Ausrüstung bestand aus einer Handdruck-Saugspritze mit ca. 80 m Schlauch.

Aus Meinungsverschiedenheiten zwischen Rossbach und Rödham wurde am 22. Mai 1950 bei der Gemeinde Rossbach der Antrag wegen Selbstständigmachung des Löschzuges Rödham unter mit Vorlage einer Mitgliederliste eingebracht. Aufgrund der eingebrachten Anträge wurde im Gemeindeausschuss eine Sitzung am 15.Juni 1950 einberufen, wobei einer Zustimmung einer Freiwilligen Feuerwehr in Rödham mit dem Wortlaut, Freiwillige Feuerwehr Rödham einstimmig zugestimmt und dies beschlossen wurde.

Mit dem Schreiben  vom 20. Februar 1951 durch das Landesfeuerwehrkommando Linz wurde der Gemeine mitgeteilt, dass das Amt der OÖ Landesregierung die Selbstständigmachung der Freiwilligen Feuerwehr zustimmte und dies bewilligte.

Am 4. Mai 1951 fand um drei Uhr Nachmittag im Gasthaus Ginzinger in Rödham unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Georg Katzlberger sowie im Beisein des Abschnittskommandanten Haidenthaler aus St. Veit die Gründungsversammlung statt.

Als erstes Kommando wurden folgende Personen in den Feuerwehrdienst der Feuerwehr Rödham gestellt:

Kommandant Franz Gattermaier,

Kommandantstellvertreter Franz Streif,

Schriftführer Josef Pross,

Kassier und Zeugwart Georg Bogner,

Spritzenmeister Johann Wagner.

Wegen massiven Neuschnees am 10. Mai 1953 wurde das Gründungsfest mit der Fahnenweihe auf den 17. Mai verschoben,dieses dann aber bei sehr schönem Wetter gefeiert werden konnte.

Als erste Fahnenmutter stellte sich Maria Baier zur Verfügung, die der FF Rödham die Fahne spendete. Sie führte ihr Amt würdevoll bis zu ihrem Ableben durch.

Fahnenmutter_1

 

Bei der FF Ranshofen wurde im Jahr 1959 ein gebrauchter Schlauchturm abgebaut und durch die Firma Hütter-Wagner nach Rödham transportiert und dort wieder aufgestellt und in Dienst genommen.

Am 7. Oktober 1962 erfolgte die Übernahme der gebrauchten Motorspritze der Feuerwehr Roßbach, zeitgleich erfolgte die Einschulung der Maschinisten für die erworbene Motorspritze.

Einige Jahre später, wurde im Thal ein Löschteich errichtet und gleichzeitig eine Anbauspritze vom Schmiedemeister Eichelseder aus Rossbach angefertigt, die ihren Dienst stets gut erfüllte.

Zwischenzeitlich wurde aber bereit die erste größere Anschaffung am 31. August 1952: Bei der FF Kirchham getätigt, mit dem Kauf einer gebrauchten Motorspritze sollte die Einsatzkraft sichergestellt werden.

Bereits im Jahr 1954 war die Feuerwehr Rödham mit zwei Löschgruppen aktiv und nahm auch an verschiedenen Bewerben teil. Ebenfalls nahm die FF Rödham 1954 am Bewerb in Aspach teil und erwarben dort das Leistungsabzeichen in Bronze.

 

Bei der FF Ranshofen wurde im Jahr 1959 ein gebrauchter Schlauchturm abgebaut und durch die Firma Hütter-Wagner nach Rödham transportiert und dort wieder aufgestellt und in Dienst genommen.

Am 7. Oktober 1962 erfolgte die Übernahme der gebrauchten Motorspritze der Feuerwehr Roßbach, zeitgleich erfolgte die Einschulung der Maschinisten für die erworbene Motorspritze.

Einige Jahre später, wurde im Thal ein Löschteich errichtet und gleichzeitig eine Anbauspritze vom Schmiedemeister Eichelseder aus Rossbach angefertigt, die ihren Dienst stets gut erfüllte.

Zur finanziellen Stütze der Feuerwehr, wurde das seit 1974 bis heute bestehende Grubenfest in Rödham ins Leben gerufen, welches einen großen Teil der Finanzierung von Vorhaben und Anschaffungen ermöglicht.

Das 30jährige Gründungsfest mit Motorspritzenweihe feierte die Rödhammer Feuerwehr vom 22. bis 24. Mai 1981 mit einer Beteiligung von 54 Wehren und 6 Musikkapellen. Im gleichen Jahr wurde auch die später sehr erfolgreiche Bewerbsgruppe der Wehr neu gegründet.

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